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Brillenversicherung Pro & Contra – kostenloser Vergleich


Immer mehr Menschen müssen Brillen tragen. Ob nur zum Lesen oder in die Ferne zu schauen, eine Sehhilfe ist oft ein lebenslanger Begleiter. Die zahlreichen Modelle gibt es zu unterschiedlichen Preisen zu kaufen. Viele Optiker bieten auch Gestelle zum Nulltarif an. Für wen sich eine Brillenversicherung lohnt, entscheidet jeder für sich ganz individuell, dennoch sollten Sie nicht vergessen, die Tarife und die angebotenen Leistungen miteinander zu vergleichen. Hier liegen oft sehr große Unterschiede. Gerade hochwertige Gleitsichtbrillen haben einen recht hohen Preis, meist über 1.000 EUR, hier lohnt sich auf jeden Fall eine Brillenversicherung abzuschließen.

Brillenversicherungen Vergleich durch das Internet

Das Internet bietet Interessenten und Betroffenen eine große Vielfalt an Möglichkeiten, wo Brillenversicherungen vergleichen möglich gemacht wird. Mit einigen wenigen Mausklicks erhalten Sie die besten Tarifen, zugeschnitten auf Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten. Wird die Brillenversicherung bei einem Optiker abgeschlossen, ist der Tarif möglicherweise recht niedrig – und der erste Beitrag wird unter Umständen mit dem ersten Brillenkauf verrechnet – dennoch sollten Sie bedenken, dass diese an einen Neukauf gekoppelt ist. Nachträglich eine Brillenversicherung abzuschließen ist nur bei den verschiedenen Versicherern direkt möglich.

Auf einen Blick:

  • Bevor Sie eine Brillenversicherung abschließen, sollten Sie sich vergewissern, dass Sie diese auch wirklich benötigen, bzw. dass sie sich für Sie lohnen würde
  • Die enorme Vielfalt unter den Versicherungsgesellschaften bringt nur Verwirrung. Um Licht ins Dunkel zu bringen, sollten Sie die einzelnen Brillenversicherungen miteinander vergleichen
  • Beim Optiker abgeschlossene Brillenversicherung ist zwar günstig, ist aber immer an einen Neukauf gekoppelt

Was Sie alles beim Brillenversicherungen Vergleich beachten müssen

Brillenversicherungen lohnt sich eigentlich nur für Brillen mit teurem Markengestell oder mit speziellen Gläsern. Da Sie grundsätzlich alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine neue Brille haben, sollten Sie das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht aus den Augen verlieren. Viele Versicherungen kosten viel mehr, als Sie am Ende für eine neue Brille bezahlen würden. In diesem Fall lohnt es sich eher, monatlich 10-20 Euro zur Seite zu legen für die neue Brille. Die meisten Brillenversicherungen decken Schäden ab, die durch Diebstahl oder Beschädigung entstehen. Lassen Sie sich zu einer neuen Brillenversicherung umfassend beraten. Sie müssen sich auch beim Optiker nicht sofort entscheiden. Lassen Sie sich Zeit und führen Sie zu Hause einen Brillenversicherung Vergleich durch. Möglicherweise finden Sie so eine Versicherung, die günstiger, oder besser ist, was den Leistungsumfang betrifft. Eigentlich gelten Brillenversicherungen als unkompliziert und – salopp gesagt – harmlos im Gegensatz zu vielen anderen Versicherungen. Dennoch lohnt es sich, vor dem Vertragsabschluss das Kleingedruckte zu lesen. Eine Brillenversicherung, abgeschlossen bei einem der Versicherungsgesellschaften sind in der Regel mit Zusatzleistungen verbunden. Ob man diese auch wirklich benötigt, ist sehr fraglich. Die Zusatzleistungen beinhalten in der Regel diverse Vorsorgeuntersuchungen. Wenn man bedenkt, dass die Kosten für fast alle Vorsorgeuntersuchungen von den Krankenkassen komplett übernommen werden, stellt sich hier die Frage nach dem Sinn und Zweck, im Rahmen einer Brillenzusatzversicherung.

Einen Vergleich finden Sie auch bei den Infos zu den einzelnen Versicherern!

Wo kann ich Brillenversicherungen vergleichen?

Im Internet bieten verschiedene Portale umfassende Versicherungsvergleiche an. Auch auf unserer Seite können Sie bequem einen Brillenversicherung Vergleich durchführen und so den für Sie passenden Tarif ermitteln. Brillenversicherungen vergleichen wird immer wichtiger, da die enorme Auswahl an Tarifen und Leistungen kaum noch einen Überblick mehr ermöglicht. Einige Versicherer bieten Interessenten die Möglichkeit, die Brillenversicherung mit anderen Leistungen auf freiwilliger Basis selbst zusammen zu stellen. Keine Frage, einige der Zusatzoptionen machen durchaus Sinn, aber eben nicht alle. Allein deshalb lohnt sich schon der Vergleich. Wenn Sie Brillenversicherungen vergleichen, müssen Sie Ihre Daten und gewählte Optionen in ein einziges Formular eintragen und binnen wenigen Sekunden haben Sie bereits eine Übersicht mit allen infrage kommenden Versicherungen. Sie müssen nicht die Webseiten aller Versicherungsgesellschaften einzeln aufrufen und mühsam überall Ihre Daten eingeben. Wenn Sie sich für eine Brillenzusatzversicherung entschieden haben, können Sie die Seite der Versicherung trotzdem aufrufen um nachzusehen, ob das Angebot mit dem auf der Webseite übereinstimmt. Dieser Vergleich dient jedoch nur der Sicherheit, denn Fehler können überall passieren, auch die Technik ist nicht unfehlbar.

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Die Kinder-Brillenversicherungen

Für Erwachsene, die ihre Brillen vollständig selbst finanzieren muss, ist eine gute Brillenversicherung vielfach eine gute Entscheidung. Bei Kindern kommt allerdings noch immer die gesetzliche Krankenversicherung für die Brille auf. Diese Leistungen gewähren die gesetzlichen Krankenkassen bis das 18. Lebensjahr vollendet ist. Dennoch bieten viele private Versicherer, auch Optiker in Zusammenarbeit mit Privat-Versicherungen, die Brillenversicherung für das Kind an. Etliche dieser Brillenversicherungen für Kinder lohnen sich einfach nicht, weil die Leistungen innerhalb der Krankenkassenleistung liegen. Andere Brillenversicherungen für Kinder können zumindest den Kauf sehr teuren Markengestellen vielleicht günstiger gestalten. Es bleibt eine Rechenaufgabe für die Versicherten, ob sich die Art von Brillenversicherung lohnt.


Die Brillenversicherungen für Kinder

Während Erwachsene seit dem Jahr 2004 komplett für Ihre Brillen selbst aufkommen müssen, werden Brillen für Kinder nach wie vor durch die Leistungen der Krankenkassen durch erhebliche Zuschüsse kostenfrei oder doch sehr kostengünstig. Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, also bis zur Volljährigkeit, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Kinderbrille. Allerdings ist die Kostenübernahme durch die GKV nicht unbegrenzt. Übernommen werden die Brillengläser in der erforderlichen Stärke und in dem Maße, wie sich das Sehvermögen verschlechtert, bzw. verändert. Bei den Brillengestellen wird seitens der Krankenkassen auf die Wahl von kostengünstigen Modellen verwiesen. Gerade dafür aber sind Kinder oft überhaupt nicht zu begeistern, da diese Modelle alles andere als ein Anreiz sind, die wichtige Sehhilfe auch zu tragen. Ist die Brillenversicherung für das Kind also doch sinnvoll, sogar notwendig, wenn man nicht immer wieder ganz tief in die Tasche greifen möchte?

Warum eine Brillenversicherung für das Kind trotz Kassenleistung?

Wenn doch die Krankenkassen für das Gros der Kosten bei der Kinderbrille aufkommen, warum sollten dann noch jährlich Beiträge für eine Brillenversicherung für das Kind gezahlt werden. Nun, das dürfte vor allem davon abhängen, welche Ansprüche die Eltern und Kinder, bzw. Jugendliche an ihre Bille stellen. Wer sonst auf exklusive Marken setzt, wird das bei einer Brille nicht anders halten. Solche Brillen haben natürlich ihren Preis. Da macht es wenig Unterschied, ob es um eine Markenbrille für Erwachsene oder Kinder geht. Könnte hier eine Brillenversicherung für das Kind das häusliche Sparschwein füttern?

Brillenversicherung für das Kind – Pro und Contra

Pro:

  • Der Kauf von besonders modischen, schicken Markenbrillengestellen kann durch eine gute Brillenversicherung für das Kind günstiger werden.
  • Auch, wenn eine Brille entzwei geht, was bei Kindern häufiger vorkommt, kann über manche Brillenversicherungen wieder eine Brille der höheren Preisklasse finanziert werden.

Contra:

  • Die Brillenversicherung für das Kind kommt gewöhnlich nur für jeweils eine Brille auf, Ersatzbrillen sind nicht inbegriffen.
  • Die Brillenversicherung für das Kind umfasst zwar auch die Brillengläser, diese werden jedoch voll von der Krankenkasse finanziert.
  • Im Fall einer Veränderung der Sehstärke finanziert auch die Krankenkasse die neue Brille zum erforderlichen Zeitpunkt.

Fazit:

  • Die Brillenversicherung für das Kind ist nur dann eine gewisse finanzielle Entlastung, wenn es darum geht, eine Brille mit einem hochpreisigen Gestell zu kaufen. Besonders günstige Brillenversicherungen, wie beispielsweise die Brillenversicherung von Fielmann über HanseMerkur, umfassen aber auch nur den Brillenkauf im Rahmen der sehr günstigen Modelle.

Brillenversicherung für das Kind sollte sehr eingehend geprüft werden

Wie auch der Beitrag zu einer Brillenversicherung für das Kind ausfällt, die auch hochpreisige Brillenmodelle finanziert, eigentlich dürfte es vorteilhafter sein, etwas für die neue Brille anzusparen. Der Versicherungsbeitrag bei einer üblichen Zusatzversicherung der privaten Versicherer wird gewöhnlich monatlich berechnet. In diesem Umfang wird kaum ein Kind Brillen kaputt machen oder weitere Zweitbrillen als Ersatz benötigen. Sehr genau sollte also nachgerechnet werden, ob es sich lohnt, für die Kinder eine Brillenversicherung bei einem privaten Anbieter abzuschließen. Es gibt private Versicherungen, die sogar noch für Kinder unter 14 Jahre besondere Konditionen anbieten. Aber auch hier steht oft der Beitrag nicht im richtigen Verhältnis für den Ausgleich zwischen den Leistungen der Krankenkasse und den zu erbringenden Eigenkosten.


Viel wichtiger ist es bei einer Kinderbrille auf die Qualität besonders leichter und robuster Gläser zu sehen. Richtig schicke Brillengestelle für Kinder gibt es bei vielen Optikern auch bereits zu den Möglichkeiten innerhalb der Finanzierung über die Krankenkasse. So stellen beispielsweise große Optikerketten wie Fielmann oder Apollo sowie sehr viele der großen Online Optiker günstige Kinderbrillen vor, die auch jüngere Kinder und Heranwachsende richtig cool finden. Dass die Kinder hin und wieder auf ein weiteres Kind mit der gleichen Brille stoßen werden, wird sie nicht weiter stören. Im Gegensatz zu Erwachsenen möchten Kinder weniger individuell sein, sondern möglichst genau das haben, was auch andere Gleichaltrige tragen.

Brillenversicherung für das Kind oder nicht, das ist also eine Entscheidung, die nur vom persönlichen Anspruch abhängt. Wenn, dann sollte aber ein sehr umfassender Online-Vergleich bei unabhängigen Vergleichsportalen vorausgehen. Es bleibt dabei auch dem Versicherungssuchenden nicht erspart, selbst noch einmal ganz genau nachzurechnen. Eine echte Notwendigkeit für eine Brillenversicherung für das Kind gibt es jedoch nicht.

Experten Interview zum Brillenversicherungen

Experte BrillenversicherungBevor man sich für den Abschluss einer Brillenversicherung entscheidet, ist es, so wie bei der Auswahl jeder anderen Versicherung auch, notwendig, sich ausreichend und umfassend zu informieren und beraten zu lassen.

Oft gibt es es auch kritische Stimmen, die man auch bei der Auswahl berücksichtigen sollte. Gerade Verbraucherzentralen sind des öfteren kritisch (was ja nicht falsch ist) in ihren Bewertungen. Fragt man den Verbraucher, dann sieht es schon ganz anders aus. Bei einer Umfrage vom Bund der Versicherten, welche 10 Versicherungen am unnötigsten sind, antworteten die Befragten so, dass die Brillenversicherung auf Platz 9, vor der Glasbruchversicherung landete. Platz 1 bei den unnötigsten Versicherung nimmt die Sterbegeldversicherung für sich in Anspruch.

Wir haben versucht, verschieden Experten für eine Interview zu Rate zu ziehen und geben Ihnen hier das Ergebnis bekannt. Das erste Interview fand in Frankfurt/Main, mit Brillenversicherung-Experte Gerhard Hansen statt.

Frage: Herr Hansen, Sie sind selbst Träger einer hochwertigen und preisintensiven Brille. Haben Sie eine Brillenversicherung?

Antwort: Nein, habe ich nicht. Und nur nebenbei, meine Brille mag zwar teuer aussehen, war sie aber in Wirklichkeit nicht.

Frage: Dann versuche ich meine Frage etwas anders zu formulieren. Hätten Sie eine Brillenversicherung abgeschlossen, wenn Ihre Brille sehr viel teurer gewesen wäre?

Antwort: Ich glaube, auch dann hätte ich darauf verzichtet. Für mich sind Brillenversicherungen so etwas wie eine Komfortversicherung. Was natürlich auch bedeutet, wenn ich es mir leisten kann, eine extrem teure Brille zu kaufen, mit teurem Markengestell und teuren Gläsern, dann könnte es schon ratsam und vertretbar sein, dies zu versichern.

Frage: Was denn jetzt – erst versichern nein, dann plötzlich versichern ja.

Antwort: Eine durchschnittliche Lesebrille kann man sich heute bei einem Online Anbieter für ca. 40 bis 50 EUR bestellen. Brillenversicherungen die zu 100 Prozent im Schadenfall leisten, kosten monatlich je nach Alter ca. 20 EUR, also 240 EUR im Jahr. Für solch eine Brille lohnt also eine Brillenversicherung nicht.

Frage: Und warum bei den hochpreisigen Brillen?

Antwort: Ganz einfach. Bei den hochwertigen Markenanbietern kostet ein Gestell schnell mal 500 EUR, hinzu kommen die teuren Markengläser mit bis zu 700 oder 800 EUR bei Gleitsichtbrillen. Alles zusammen fast 1.500 EUR. Da ist der Einsatz von ca. 240 EUR im Jahr gerechtfertigt.

Frage: Wie würden Sie also unsere Grundfrage nach einer Brillenversicherung kurz und knapp zusammenfassen?

Antwort: Grundsätzlich kann man sich Komfortversicherungen, zu denen Brillenversicherungen und Handyversicherungen usw. gehören einfach sparen. Oft sind diese Versicherungen zu teuer und/oder haben auch noch einschränkende Versicherungsbedingungen. Immer vorausgesetzt, das zu versichernde Objekt befindet sich in einem normalen Preisgefüge.